Qualifizierte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes!

Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Besonders im Sport und in den Pausen sind Unfälle an der Tagesordnung. Trotz aller Bemühungen der Unfallprävention sind Verletzungen nie auszuschließen, deswegen ist es wichtig, schnell und zielgerecht Erste Hilfe zu leisten.

Aus diesem Grund ist der Schulsanitätsdienst wichtig, um durch qualifizierte Erste Hilfe die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe, wie Rettungsdienst oder Arzt, zu überbrücken.

Durch schnellstmögliche und adäquate Hilfeleistung verringern die Schulersthelferinnen und Schulersthelfer das Ausmaß der Folgen von Unfällen und Erkrankungen und leisten damit einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigten einer Schule.

Ausbildung

Zur Beauftragung als Schulersthelferin und Schulersthelfer bedarf es neben dem Einverständnis der Eltern und Lehrerinnen und Lehrern bzw. der Schulleitung einer dem Auftrag gerecht werdenden weitergehenden Ausbildung.

Hierbei bestimmt neben den Einsatzbereichen Schule und außerschulischen Aktivitäten das Unfallgeschehen an Schulen die Auswahl der Themenschwerpunkte. Den Schülerinnen und Schülern wird schwerpunktmäßiges Wissen in Erster Hilfe gemäß den schulspezifischen Anforderungen und die Einweisung in das Aufgabenfeld einer/eines Schulersthelferin und Schulersthelfers vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen den Kurs mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab und erhalten natürlich auch eine Urkunde.

Interessenten an einer SSD-Ausbildung melden sich bitte bei: Isabella Schuster Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0664/9637637 (Leiterin Schulsanitätsdienst);

Wir bitten Sie, sich mit allen allgemeinen Anfragen und Anliegen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wenden bzw. uns telefonisch unter 0664/88255848 zu kontaktieren.

Die Auszubildenden werden darauf trainiert, Verletzte aus einer Gefahrenzone zu retten und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.

Ein Mindestalter von 15 Jahren ist gesetzlich vorgeschrieben!

Die Ausbildungsdauer beträgt 30 Stunden und  eine 100%-ige Anwesenheitspflicht ist notwendig. Die Grundausbildung basiert auf einem 16-Stunden Ersthelferkurs und ist auch für den Erwerb des Führerscheines gültig.

Themenschwerpunkte der Ausbildung

  • Grundlagen der Erste Hilfe
  • Selbstschutz
  • Notruf
  • Bewusstseinsstörungen
  • Atem- und Kreislaufstörungen
  • Herz- Lungen-Wiederbelebung (inkl. Beutel-Masken-Beatmung)
  • Defibrillation mit einem halbautomatischen Gerät
  • Versorgung von starken Blutungen und Wunden
  • Verletzungen
  • Erkrankungen
  • Atemwegsverlegungen
  • Erheben von Vitalparametern (Blutdruckmessung, Atemfrequenz, etc.)
  • Hitze- und Kälteschäden

Der Lehrinhalt basiert auch einem International standardisierten Patientenversorgungsschema (ABC-Schema).