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Am ibc-: hetzendorf ist es außerordentlich wichtig, dass sich Schülerinnen und Schüler selbst am Schulleben beteiligen. Nicht nur die LehrerInnen sondern auch die SchülerInnen dürfen aktiv mitgestalten und mitreden. Daraus ergibt sich, dass sich SchülerInnen in unterschiedlichen Situationen auch gegenseitig helfen und Wissen und Erfahrung von älteren SchülerInnen an jüngere SchülerInnen weitergegeben wird. Diese Art der Schulautonomie wird  schon seit vielen Jahren in der Internationalen Handelsakademie gelebt.

Bundesministerin Dr. Hammerschmid konnte sich am 3. November 2016 ein Bild davon machen. Sie war von den verschiedenen Peer-Programmen überaus begeistert: Schüler/-innen unterstützen Schüler/-innen in unterschiedlichen Situationen: Beim Lernen (Peer-Learning), beim Umgang zwischen den verschiedenen Kulturen (Cultural Tutors), bei Notfällen (Schulsanitätsdienst) und bei der Verbesserung des Klassenklimas (Peer-Mediation). Die SMS4U-Gruppe  (Schoolmarketingservice for You) hilft bei der Organisation verschiedener Projekte (Fest der Kulturen, Gesundheitstage, Flüchtlingsarbeit, Schülervertretungswahlen, Tag der offenen Tür) und gestaltet den Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht des ibc-: hetzendorf.  

Auch für Begeisterung sorgte die Präsentation von COOL. COOL steht für COOPERATIVES OFFENES LERNEN. COOL gibt am ibc seit 2002 in der Handelsschule, heute auch bereits im Aufbaulehrgang und in einigen HAK-Klassen und wir sind Netzwerkpartner. COOL ist keine Unterrichtsmethode, sondern ein ganzheitlicher systemischer Ansatz, in dessen Mittelpunkt die Haltung der an der Schule beteiligen Lehrer und Schüler steht. Im Unterricht verstehen sich die COOL-Lehrer als Team in der Klasse und als Unterstützer der Lernprozesse ihrer Schüler/innen. In den offenen Arbeitsphasen werden die Kompetenzen der Schüler/innen in Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen entwickelt. Diese Lernphasen ermöglichen individualisierte sowie fächer- und klassenübergreifende coole Arbeitsaufträge. Cooperatives offenes Lernen erfordert  innovative und qualitätsvolle Formen der Leistungsbeurteilung. COOL ist ein Prozess im Rahmen der Schulentwicklung.

Frau Dr. Hammerschmid dankte den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern und der Schulleitung für ihr herausragendes Engagement und bezeichnete das ibc-: hetzendorf als "Leuchtturm"-Schule und Vorbild für andere Schulen.

Anerkennung gab es nicht nur von Ministerin Dr. Hammerschmid, sondern auch von Frau MR Mag. Kiss, der Abteilungsleiterin für das kaufmännische Schulwesen, und von Herrn Mag. Burda, Landesschulinspektor für das kaufmännische Schulwesen. Auch sie waren von den Peer-Programmen und den Unterrichtseinblicken begeistert.

Blättern Sie hier durch die Präsentation, die für Frau Dr. Hammerschmid vorbereitet wurde:

Übersicht der Peer-Programme am ibc-: hetzendorf

  1. Peer-Mediation:

SchülerInnen unterstützen SchülerInnen bei der Gestaltung der Klassengemeinschaft und der Lösung von Konflikten - und das schon seit 20 Jahren. Peer-Mediation ist ein SchülerInnenbeteiligungsprogramm zur Verbesserung des Klassen- und Schulklimas - hierbei werden Konfliktlotsen ausgebildet, die Klassenräte abhalten und die Klassen bei einem positiven Klassenklima unterstützen. Für die ersten Klassen wurde ein Buddysystem entwickelt. Das ibc-: hetzendorf ist österreichweit im Bereich der Peer-Mediation eine Vorreiterschule und gibt hier auch ihr Wissen an andere Schulen weiter.

  1. Peer-Learning:

SchülerInnen unterstützen SchülerInnen beim Lernen. Freiwillige TutorInnen lernen gemeinsam mit ihren MitschülerInnen, um Lernrückstände in den unterschiedlichen Gegenständen zu vermeiden.

  1. Cultural Tutors:

SchülerInnen unterstützen SchülerInnen beim Umgang zwischen den verschiedenen Kulturen. Eine erfolgreiche und friedliche interkulturelle Begegnung wird gefördert und die TutorInnen lernen, wie man eine Gruppe verantwortungsbewusst leitet und bei interkulturellen Lernerfahrungen unterstützt. 

  1. Schulsanitätsdienst

SchülerInnen unterstützen SchülerInnen in Notfällen und leisten Erste-Hilfe. Das sind Jugendliche, die nicht wegschauen, wenn etwas passiert, sondern rasch und richtig helfen wollen. Sie beweisen nicht nur ihr Können in Erster Hilfe, sondern zeigen vor allem soziale Kompetenz und Verantwortung.

  1. SMS4U - Schoolmarketingservice:

SchülerInnen gestalten die SchülerInnenzeitung und das Schulmarketing aktiv mit.

Diese Peer-Programme bilden das Fundament für das einzigartig gute Schulklima, das am ibc-: hetzendorf herrscht. Dies wiederum ist die Voraussetzungen für einen guten Lernerfolg.

Lesen Sie hier den Artikel in der Online-Ausgabe der Wiener Zeitung vom 3. November 2016: 

 

Mehr Fotos von diesem tollen Vormittag: