Die Idee zum Verfassen eines Nachhaltigkeitsberichtes stammte ursprünglich von Schüler/innen der Handelsakademie im Schuljahr 2008/09. Sie trugen im Rahmen ihres Maturaprojektes im Gegenstand Marketing alle Aktivitäten des ibc-: Hetzendorf zum Thema Nachhaltigkeit zusammen.

Durch die verschiedenen Aktivitäten aller Lehrerinnen und Lehrer, aller Schülerinnen und Schüler, die sich fortwährend für Nachhaltigkeit in der Bildung einsetzen, konnte die Schule mit dem Umweltpreis der Stadt Wien 2011 ausgezeichnet werden.

Grundlage des Nachhaltigkeitsberichtes bildete  u.a. das QUALITÄTSMANAGEMENT und das ÖSTERREICHISCHE UMWELTZEICHEN. Im Rahmen der Schulautonomie und gemäß dem Wunsch, an der Schule umfassende Verbesserungen zum Wohle der Schüler/innen und Lehrer/innen zu initiieren, haben die Lehrer/innen bereits im Jahre 1996 mehrheitlich beschlossen, Total Quality Management (TQM) nach dem Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) zu beginnen. Seit 1996 wird kontinuierlich an den neun Kriterien Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiterorientierung, Ressourcen, Prozesse, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Image und Ergebnisse der schulischen Tätigkeit gearbeitet, Stärken hervorgehoben und Schwächen verbessert.

Als eine von 17 Pilotschulen setzte im Schuljahr 2002/2003 ein dritter Jahrgang im Rahmen des Gegenstandes Projektmanagement zum ersten Mal sieben von zehn Kriterienbereichen (Umweltmanagement, Umweltpädagogik, Energie, Außenraum, Mobilität, Gesundheitsförderung und Lebensmittel Buffet) des Österreichischen Umweltzeichens um. 2006 und 2010 legte das ibc:-Hetzendorf erneut erfolgreich die Prüfung für das Umweltzeichen ab. In diesen Jahren kamen noch drei weitere Kriterienbereiche (Abfall und Wasser, Beschaffung, Chemie und Reinigung) dazu.

Durch die Strukturierung des Nachhaltigkeitsberichtes in sechs Arbeitsfelder wurde der Prozess der nachhaltigen Entwicklung weiterentwickelt. Das ibc-: Hetzendorf als Anbieter von Nachhaltigkeit in der Bildung, als Ort der Beschäftigung und des Lernens, sowie als Partner der Wirtschaft nimmt seine soziale Verantwortung wahr und tritt in einen Dialog mit der Gesellschaft. Das Umweltzeichen setzt nicht nur auf Ressourcenmanagement sondern auch auf Partizipation, Schulklima sowie soziale Integration.

Es gelang die Aktivitäten über die Anforderungen des Umweltzeichens hinaus in einem Managementmodell zur nachhaltigen Entwicklung zu bündeln und das bestehende Management-Tool in diesen Prozess zu integrieren.

OStR. Mag. Gabriela Auer
OStR. Mag. Edith Palatin

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