An dem letzten Projekttreffen des Leonardo Projektes Deverse in Glasgow/Schottland nahmen die Koordinatoren aus Deutschland, sowie die Projektpartner aus Island, Estland, Rumänien, Schottland und vom ibc-: hetzendorf Mag. Eva AuthriedMag. David Gogarty und Mag. Gabriele Holzweber teil.

Nach der Begrüßung durch den Koordinator Rasmus Pechuel erfolgte ein Zwischenbericht zum aktuellen Stand des Projektes. Danach erfolgte ein Bericht der einzelnen Partnerschulen über die Umsetzung bzw. Implementierung der Projektinhalte in den Unterricht der jeweiligen Schulen. Die Teilnehmer des ibc-: hetzendorf berichteten von den einzelnen Phasen - Inspiration, Ideenfindung, Produktion und Businessplan in Form des Canvas Modells, die im Rahmen des Unterrichts erfolgreich ein- und umgesetzt wurden. Das österreichische Team weist bei seinem Bericht darauf hin, dass man den Schülern bei der Produktwahl einen größeren Spielraum einräumen muss, da man bei bloßer Vorgabe des Produktes die Motivation der Schüler minimieren würde. Alle anderen Projektpartner inklusive des Koordinators fanden den Bericht des österreichischen Teams sehr interessant und stimmten zu, dass die Produktwahl den Schülern überlassen werden sollte.

Die nächsten Stunden waren der Endfassung des Handbuches zum Projekt Deserve gewidmet. Fehlende Inhalte wurden ergänzt, bzw. müssen von den Partnern noch bis Ende Juni fertiggestellt werden. Anschließend wurde über die Möglichkeiten der Verbreitung des Handbuches diskutiert und es wurden verschiedene Varianten festgelegt. Geplant ist, dass die Projektprodukte allen Kollegen der jeweiligen Partnerschulen zur Verfügung gestellt werden. In Österreich werden diese auch allen Handelsakademien zur Verfügung gestellt, in dem die Inhalte auf die für alle zugängliche E-Learning Plattform ibc-: moodle gestellt werden. Das Layout und die Struktur des Handbuches sollen so erfolgen, dass sich neue User leicht zurechtfinden und dieses auch als Nachschlagewerk benutzen können.

Am nächsten Tag wird das Arbeiten am Abschlussbericht vorgenommen. Die im Projekt erarbeiteten Produkte werden in diesen übernommen. Die Auswirkungen auf den europäischen Mehrwert wurden festgestellt und diskutiert. Außerdem wurden die Schlüsselkompetenzen, welche die Schüler, die am Projekt beteiligt waren, erworbenen haben, erörtert. Außerdem wurden die noch ausstehenden Evaluierungen mittels Fragebogen eingeholt. Besprochen wurden danach noch die individuellen länderspezifischen Inhalte des Berichts.

Am Ende des Projekttreffens überraschte der Koordinator die Teilnehmer mit "2- Deserve Torten" zum Projektausklang. Das Team aus Österreich bedankte sich bei Bernadette Dilger und Rasmus Pechuel für die hervorragende Projektleitung.