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4. Projekttreffen Wien 5.4. - 7.4.2017

Eröffnung des Meetings durch die Direktion Mag. Christine Meixner und den Projektkoordinator Andre Seewald. Die teilnehmende Projektpartner aus Deutschland, Norwegen, Rumänien, Tschechien und der Türkei werden von den österreichischen Projektleitern Mag. Gasser, Mag. Kunauer und Mag. Holzweber begrüßt.

Anschließend präsentieren die beteiligten Schülerinnen des IBC -Hetzendorf nach kurzen Selbstpräsentationen das Programm des Meetings und das Kulturprogramm für Lehrerinnen und Schülerinnen. Im Anschluss wird unsere Schule vorgestellt. Die Präsentationen erfolgen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Nach dem Theaterstück „ Wer hat den letzten Keks gegessen“, welches aufzeigen soll, dass man schon auf Grund des Aussehens von Personen Vorurteile hegt, dies zeigen dann auch die anschließenden Wortmeldungen der teilnehmenden Schülerinnen, präsentieren Schülerinnen der 3 BK und 4 CK Gedichte, Raps und Geschichten zum Thema Heimat.

Nach einem Rollenspiel zur Gruppenfindung präsentieren die deutschen Kollegen den mitgebrachten Film zur Zukunftswerkstatt, welche beim 3. Projekttreffen in Bielefeld durchgeführt wurde.

Danach berichten alle Schulen über die durchgeführten Aktivitäten zu den gewählten Zielen und zu den umgesetzten Modulen. Es werden Präsentationen und Filme gezeigt. Schülerinnen aus Rumänien organisieren ein Beispiel, welches von allen Schülern mit Begeisterung umgesetzt wird.

Nach der Mittagspause erfolgen die Gruppenarbeiten aller teilnehmenden Schüler zum Thema „Wie kann Schule ein Ort der Heimat werden“? Ziel dieser Gruppenarbeit ist die Vorbereitung einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema. Die Schülerinnen bekommen Rollen zugeteilt, und erarbeiten für diese Argumente.

Am zweiten Tag des Treffens wird die Gruppenarbeit der Schülerinnen fortgesetzt, während die Lehrkräfte die Abschlussevaluation vorbereiten und für den Abschlussbericht arbeiten.

Nach der Vorbereitungsphase startet die Gruppendiskussion – mit der Thematik – unterschiedliche Haltungen zum Umgang mit Flüchtlingen in der Schule von Eltern, Schülern, Lehrern und Schulleitung darzustellen. Ziel der Diskussion ist es allen bewusst zu machen, dass Maßnahmen getroffen werden müssen um die Flüchtlinge zu integriere. Der Ansatz einfach eine Flüchtlingsklasse zu eröffnen würde das Problem nicht lösen. Die Schülerinnen beteiligen sich sehr rege, trotz der sprachlichen Barrieren, an der Diskussion. Das Ergebnis der Diskussion zeigt, dass es wichtig wäre eine Willkommenskultur für die Flüchtlinge zu schaffen. Die kann dazu führt, dass die Schule zu einem Ort der Heimat wird an dem sich alle wohlfühlen.

Die teilnehmenden SchülerInnen zeigen ausnahmslos großen Einsatz und bringen großen Input. Für weitere Projekte ist es empfehlenswert, wieder viele Schüler einzuladen an diesen mitzuarbeiten.

An das Meeting schließt sich für alle beteiligten Projektpartner ein Kulturprogramm an, welches von Schülern des IBC - Hetzendorf für alle Gastschüler der Projektpartnerländer organisiert wird. Neben einer Stadtführung, der Besichtigung von Schönbrunn und einen Ausflug in den Prater hatten die Schüler auch Zeit die Marialhilferstraße und Kärtnerstraße zu erkunden.

Die Projektpartner des IBC Hetzendorf (Mag. Gasser, Mag. Kunauer und Mag. Holzweber) organisieren das Kulturprogramm für die Lehrkräfte der beteiligten Partnerländer. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt von Wien liegen auf der Besichtigungsroute. Im Stephansdom werden die Katakomben besucht, auch ein Besuch der größten Ostermärkte in Wien (Hoher Markt bis Schönbrunn) darf nicht fehlen. Zum Abschluss wird noch ein typisches Wiener Kaffeehaus besucht und unterschiedliche Kaffeesorten werden verkostet.

Erasmus+ Projektseite „Heimat Europa“
Bericht des 1. Projekttreffens in Ettelbruck/Luxemburg
Bericht des 2. Projekttreffens in Izmir
Bericht des 3. Projekttreffen in Bielefeld
Bericht des 4. Projekttreffen in Wien