Am 22.12.2016 machten wir uns auf den Weg in das Museum Moderner Kunst, um die Ausstellung von Julius Koller, einer der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten Osteuropas zu betrachten.

Um 09:00 begann unsere Führung, die von einer sehr kunstbeeindruckten und netten Dame geleitet wurde. Zu Beginn wurde uns der Künstler im Allgemeinen vorgestellt, es wurde erwähnt, dass er slowakischer Herkunft war und in seinen Werken kritisch Stellung zur kommunistischen Herrschaft genommen hat. Außerdem beeinhalten viele seiner Kunsstücke Ironie und radikale Zweifel. Er ließ sich mit verschiedenen Objekten fotografieren und malte viele Bildnisse von Gegenständen. Ausschlaggebend sind jedoch die Bilder mit dem Motiv des Fragezeichens, dass man unterschiedlich interpretieren kann.

Er sah es als Symbol für Fragen, die man im Alltag hat. Jedoch sahen viele in unserer Klasse das Bild als ein Zeichen der unendlichen Fragen. Um Julius Koller näher zu kommen, haben wir einige Gruppenaufgaben erhalten. Zuerst sollten wir 4 Begriffe, die uns momentan beschäftigt hatten, auf eine Folie unter der ein Blatt Papier lag, mit einem Bleitift durchdrücken, damit man nicht sehen konnte, welche Wörter man geschrieben hat. Anschließend bekam jeder das Stück Papier eines anderen und durfte zwei Begriffe mit dem Bleistift ausmalen, um herauszufinden welche Wörter aufgeschrieben wurden. Weiters bildeten wir Gruppen mit jeweils zwei Personen und sollten die Wörter, die wir auf unseren Zetteln hatten, in der Austellung von Julius Koller wiederfinden. Wenn wir diese Aufgabe gelöst hatten, durften wir Tischtennis spielen. Dies ist auch von großer Bedeutung für den Künstler gewesen, da er den Sport mit Politik in Verbindung setzte. Seiner Meinung nach sollte das Einhalten von Regeln und ein ehrliches Spiel zu beiden dazugehören.

Um 11:00 Uhr trafen wir uns wieder mit unserer Gruppenleiterin und besprachen die Wörter, die wir in Bezug auf die Austellung gefunden hatten. Abschließend konnten wir noch Fragen stellen, welche uns ausführlich beantwortet wurden. Im Endeffekt lässt sich sagen, dass wir einen sehr lehrreichen und interessanten Besuch im Mumok hatten.