Am Mittwoch, den 25. Oktober, erwartete uns ein ganz besonderer Tag, nämlich ein kleiner Ausflug nach Linz, zur Voestalpine. Unsere Klasse traf sich um 8:30 Uhr am Hauptbahnhof und der Zug verließ gegen 8:55 Uhr den Bahnhof.

Nach einer guten 2-Stunden-Fahrt kamen wir am Linzer Hauptbahnhof an. Danach stiegen wir gemeinsam in die U-Straßenbahn U2 ein und stiegen bei der Haltestelle Turmstraße aus. Mit der Buslinie 25 fuhren wir direkt zur Voestalpine, in der wir von einer äußerst netten Mitarbeit der Voestalpine empfangen wurden. Wir bekamen Headsets von ihr, um ungestört ihre Stimme während der Führung zu genießen, da es gleichzeitig auch andere Führungsgruppen gab.

Während der Führung in der Voestalpine-Stahlwelt wurden uns die Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung, Stahlprodukte und Stahlerfolge vorgestellt. Unsere Guide hat uns jedes einzelne Thema anhand von Praxisbeispielen interessant dargestellt und gut erklärt. Nach der Führung hatten wir die folgende Werkstour:

Wir wurden vor der Ausstellung persönlich mit dem Bus abgeholt. Michl, unser persönlicher Busfahrer, kannte sich im Betriebsgelände bestens aus. Da die Voestalpine ein ziemlich großes Werksgelände hat, gibt es ein eigenes Straßensystem und sogar eine eigene Buslinie.

Unser erster Stopp war bei einer der drei Hochöfen, und zwar die Größte, Hochofen A, mit ca. 150 Metern Höhe. Dort konnten wir von einer geschützten Plattform einen Blick auf die Arbeiter, während ihrer Arbeit, werfen. Wir erfuhren viele wichtige Details über das Arbeitsleben der Mitarbeiter.

Nächste Station: Die Walzwerke. Da es leider einen falschen Feueralarm gab, konnten wir die Walzwerke nicht in Aktion sehen und mussten somit früher als erwartet das Betriebsgelände verlassen.

Unser Busfahrer war so nett und hat uns an unserer Bushaltestelle zurückgebracht. Wir hatten gute eineinhalb Stunden Freizeit bis der Zug losfuhr, daher entschlossen wir uns essen zu gehen. Nach der kleinen Essenspause versammelte sich unsere Klasse wieder am Hauptbahnhof und fuhr gegen 15:30 Uhr wieder zurück nach Wien.

P.S.: ein Dank gilt an die 2 BKA, die diese sehr interessante Exkursion perfekt in Eigenverantwortung organisiert hat – es war ein wirklich cooler Tag!

Mag. Stefan Föger – BWL