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Am Montag, den 18. Juni 2018, besuchten die zweiten Handelsschulklassen (2AS und 2BS) im Rahmen des Unterrichtsfachs „Politische Bildung und Zeitgeschichte“ zusammen mit den Lehrkräften Mag.a Monica Purtschert, Mag. Matthias Amelin und MMag. Bernhard Steiner die KZ Gedenkstätte Mauthausen.

Gegründet wurde das Konzentrationslager Mauthausen wenige Monate nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem der gefürchtetsten Konzentrationslager. Heute dient die KZ Gedenkstätte Mauthausen vor allem als Ort der Wissenschaft und Erinnerung, um einerseits die Erinnerung an diese äußerst dunkle Periode der österreichischen Geschichte wachzuhalten und ihrer Opfer zu gedenken und andererseits die Besucher/innen gegenüber nationalsozialistischem, rassistischem, antisemitischem sowie diskriminierendem Gedankengut zu sensibilisieren und ein Demokratiebewusstsein zu fördern.

Auch wenn die Guides sehr anschaulich und einfühlsam versuchten den Schüler/innen ein plastisches Bild vom Konzentrationslager Mauthausen zu vermitteln, ist heutzutage ein Mensch, der dies nicht selbst miterlebt hat, kaum in der Lage, sich all diese Grausamkeiten vorzustellen, die an diesem Ort stattgefunden haben. Dennoch waren sich die Schüler/innen in einem Punkt letztendlich einig. Es liegt an ihnen und an den nächsten Generationen, dass sich dieser Teil der Geschichte nicht wiederholt und vergessen wird.