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Erasmus+ Schulprojekt

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet am ibc-: hetzendorf ein neues ERASMUS+ Projekt. Die Projektleitung für das ibc hetzendorf übernehmen: Mag. Elisabeth Kunauer, Mag. Gabriele Holzweber und Mag. Marianne Gasser.  Die Projektkoordination liegt in den Händen des Rudolf-Rempel-Berufskollegs, der deutschen Partnerschule in Bielefeld.

In gemeinsamer Tätigkeit widmen sich fünf Partnerschulen in: Bielefeld/Deutschland, Ettelbruck/Luxemburg, Flekkefjord /Norwegen, Rzeszow Polen und das ibc-: hetzendorf dem Thema Gesundheit in der Schule als Voraussetzung für die Gesundheit im Beurfsleben.   

Aufgrund von veränderten gesellschaftlichen, schulischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich für Schülerinnen und Schüler, was die physische und psychische Gesundheitserhaltung betrifft, neue Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der Globalisierung, des technischen Wandels und insbesondere der Entwicklung hin zur vierten industriellen (R)Evolution (Industrie 4.0), muss nicht nur die Technik, sondern auch der Mensch immer effizienter, flexibler und schneller werden.

Das Projekt "Gesundheit 4.0 - Gesundheit in Schule bedeutet auch Gesundheit im Berufsleben" möchte hier ansetzen, um Schülerinnen und Schülern Anregungen und Konzepte an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Gesundheit im Zeitalter von "Industrie 4.0" erhalten können. Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig lernen, dass gesunde Ernährung, Bewegung und Selbstverantwortung sowie das Zeit- und Selbstmanagement zur Stressbewältigung einen Beitrag zur mentalen und körperlichen Fitness in der immer schnelllebiger werdenden Welt leisten kann.

Trotz aller positiver Entwicklungen, die dieser Wandel durch die vierte industrielle (R)Evolution mit sich bringt, ergeben sich auch negative Auswirkungen auf den Alltag in Schule und Beruf. Aktuellen Studien zur Folge entstehen beispielsweise durch die Digitalisierung Rücken- und Kopfschmerzen durch zu langes Sitzen und Sehbeschwerden durch zu langes Arbeiten am Monitor.

Die ständige Erreichbarkeit im Berufsleben belastet das Privatleben. Hierdurch gerät die "Work-Life-Balance" aus der Waage, was dazu führen kann, dass bereits Schülerinnen und Schüler am Burnoutsyndrom leiden und sich in Schule, Beruf und Familie überlastet fühlen. Um den Herausforderungen des Alltags zu entfliehen, bleiben manche Schülerinnen und Schüler der Schule fern und häufen Fehlzeiten, besonders in Klausurphasen, an. Andere flüchten sich zum Teil in die digitale Welt oder in Süchte.

Mit diesem Projekt sollen die bereits entwickelten Konzepte der einzelnen Schulen verknüpft und ein ganzheitliches Schülergesundheitskonzept, bezogen auf die sich wandelnde Gesellschaft, erstellt werden. Das Projekt ist insofern innovativ als das es dazu beträgt, den sich wandelnden Anforderungen an unsere Schüler/ Lehrer im Rahmen der (R)Evolution von Industrie 4.0 die Gesundheit der Beteiligten zu bewahren und als wichtigen Bestandteil in den Fokus zu rücken.

Durch ein gemeinsames Projekt zum Thema „Gesundheit“ und der zeitgerechten Umsetzung bzw. Auseinandersetzung mit diesem im schulischen Alltag, erwerben alle Beteiligten grundlegende Kompetenzen, die sie im weiteren Berufs-/Schulalltag nutzen können.

Projektbericht des 1. Projekttreffens (Flekkefjord /Norwegen)