Qualitätsmanagement

Im Rahmen der Schulautonomie und gemäß dem Wunsch, an der Schule umfassende Verbesserungen zum Wohle der SchülerInnen und LehrerInnen zu initiieren, haben die LehrerInnen im Jahre 1996 mehrheitlich beschlossen, ein Total Quality Management (TQM) nach dem Modell EFQM zu beginnen.

Einen besonderen Beitrag zu unserem Qualitätsmanagement leisten die Peer-Programme und unser eigener Schulsanitätsdienst.

Peer-Programme

Peer-Programme

Unsere Peer-Programme sind ein wichtiger Eckpfeiler der Ausbildung am ibc. Schüler/innen leisten damit einen Beitrag zur Schulentwicklung, beteiligen sich aktiv am Schulleben und erwerben dadurch zahlreiche anerkannte Zusatzqualifikationen.

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Schulsanitätsdienst des ibc

Schulsanitätsdienst des ibc

"Hilfe von Schüler zu Schüler": Qualifizierte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes!

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Geschichtlicher Überblick des ibc-Qualitätsmanagements

1996/1997

Qualitätsmanagement-Team

  • Projektleiter: Mag. Gerhard Lechner
  • Externer Berater: Ing. Herbert Filacchione

Anläßlich eines Pädagogischen Tages (3.12.1996) haben sich die Gruppenleiter mit ihren jeweiligen Themen vorgestellt. Dabei haben sich fast zwei Drittel der Lehrerinnen entschlossen, in einer der neun Gruppen an diesem Projekt mitzuarbeiten und einen Bericht im Sinne des TQM zu erstellen.

Was bedeutet "Bericht"?

Der Bericht beschreibt einen Istzustand!

Beispiele:

  • Kriterium "Mitarbeiterzufriedenheit": Wird etwas an unserer Schule getan, um die Mitarbeiter zufriedenzustellen? Wird die Mitarbeiterzufriedenheit erhoben? Wenn ja, wie wird sie erhoben?
  • Kriterium "Ressourcen": Welche Ressourcen gibt es an unserer Schule? Ressourcen sind technisch zu verstehen (z. B. EDV-Ausstatung), aber auch personell (z. B. welche Zusatzqualifikationen haben die MitarbeiterInnen).

Bis Ende Mai 1997 hatten sämtliche Gruppen ihre Berichte fertiggestellt.

Anfang Juni 1997 erhielt jedes Gruppenmitglied ein Berichtsexemplar von allen anderen Gruppen, mit der Bitte, diese Einzelberichte durchzuarbeiten und Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Am 19.6.1997 fand ein "Konsensmeeting" statt, bei dem Änderungen in den Einzelberichten vorgenommen wurden. Bei diesem Treffen waren Direktor, Administratorin, externer Berater, alle GruppenleiterInnen und Projektleiter anwesend. Ziel dieses Treffens war es, dass sich alle Anwesenden - die GruppenleiterInnen auch in Vertretung ihrer Gruppe - mit den Inhalten aller Berichte einverstanden erklären konnten.

Am 20.6.97 (am Tag der Schlusskonferenz) wurde der fertige Bericht präsentiert. Interessierte KollegInnen sollten die Möglichkeit haben, sich über die Sommerferien mit diesem Bericht zu befassen, um im Herbst dazu Stellung zu nehmen, Kritik anzubringen oder Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge zu machen.

1997/1998

Am 30.10.97 (Pädagogischer Tag) wurde der Bericht von allen KollegInnen "offiziell" abgesegnet.

Was kam nach dem Bericht?

Der nächste Schritt war die "Bewertung" des Berichtes. Es ging dabei nicht darum, ob etwa die Inhalte "richtig" sind (über diese wurde ja vorher ein Konsens hergestellt), es ging auch nicht um eine Bewertung im Sinne von "Benotung", sondern es sollten aus dem Bericht anhand eines "Bewertungsbuches" Stärken und Verbesserungspotentiale aufgelistet werden.

Am 28.1.1998 wurden die Assessoren (das waren die Bewerter des Berichtes) vom externen Berater eingeschult. Als Assessoren haben sich zur Verfügung gestellt: Gabi Auer, Edith Palatin, Anita Schaubach, Agnes Zolitsch, Franziska Korn-Tarde, Gabi Pinter, Andrea Gallioth, Gertraud Schuster, Heinz Halper, Robert Hüttner.

Am 25.2.1998 (Pädagogischer Tag) wurde die Bewertung des Berichtes durchgeführt.

Am 20.4.1998 fand der "Management Review" statt. Bei diesem wurden die wichtigsten Stärken und Verbesserungspotentiale auf Grund der Bewertung der Assessoren vorgestellt. Anwesend waren Direktor, Administratorin, Projektleiter und einige KollegInnen.

Am 25.6.1998 (Schlusskonferenz) wurden diese Stärken und Verbesserungspotentiale der LehrerInnen den KollegInnen präsentiert.

1999/2000

Während der Eröffnungskonferenz des Schuljahres 1999/2000 am 7.9.1999 wurde das Leitbild von SchülerInnen vor allen LehrerInnen präsentiert und der Konsens der LehrerInnen und Schulpartner in Bezug auf dieses Schulleitbild hergestellt.

Schullogo

Mit der ersten Präsentation des Leitbildes begann ein Grafiker mit der Arbeit an einem neuen Schullogo. Aus einer Anzahl von Vorschlägen wählte unser Direktor den ihm am besten für unsere Schule erscheinenden Entwurf aus und präsentierte diesen den LehrerInnen und Vertretern des SGA und des Dienststellenausschusses bei der Pädagogischen Konferenz am 24.11.1999. 
Die neue Schulbezeichnung, auf die das Schullogo ausgerichtet ist, lautet ab nun "International Business College Hetzendorf (kurz ibc)".

Leistungsbeurteilung

Die Arbeiten am Schwerpunktthema Leistungsbeurteilung wurden geschlossen.

2001/2002

Im Schuljahr 2000/01 wurde der Bericht - wieder unter Mitarbeit von etwa 50 LehrerInnen - neu verfasst und der "Bericht NEU" war mit Oktober 2001 fertig! Da die Schule inzwischen über vier ausgebildete Assessoren (Anita Schaubach, Alexandra Reindl, Gertraud Schuster, Klaus Maier) verfügt, wurde dieser Bericht direkt "im Hause" bewertet und die Stärken und Verbesserungspotentiale festgestellt.

2002/2003

Aufgrund des vorliegenden neuen Berichtes und der inzwischen reichen Erfahrung mit "Qualität" wurde beschlossen, den Bericht sowohl bei der "AFQM", der Österreichischen Organisation für "Total Quality Management" zur Teilnahme am Österreichischen Qualitätspreis 2002 einzureichen als auch am "6. Speyerer Qualitätswettbewerb 2002" teilzunehmen.

Die AFQM lieferte ein qualifiziertes Feedback, das wir in dieser Form nicht akzeptieren konnten, da die Bewertung des Berichtes offensichtlich vorgenommen wurde, ohne die Besonderheiten der "Non-Profit-Organisation" zu berücksichtigen.

Audit Universität Speyer

Am 25.10.2002 fand das "Audit" der Universität Speyer statt, bei welchem eine Delegation die Schule besuchte und mehrere KollegInnen, Direktor, Administratorin, Qualitätsbeauftragten usw. interviewte. Die Preisträger des Speyer-Qualitätswettbewerbes 2002 wurden im Rahmen einer Feier im technischen Museum am 12.3.2003 geehrt und Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel überreichte Urkunden (siehe dazu folgenden Artikel ...).

Auch der Landesschulinspektor Mag. Walter Grafinger hat - in Erfüllung der neuen Rolle der Schulaufsicht - am 21.2. 2003 ein Audit an der Schule durchgeführt, bei diesem mehrere KollegInnen, Direktor, Qualitätsbeauftragten usw. interviewt und sich die Aktivitäten und Ergebnisse rund um die Qualität präsentieren lassen. Dieses Audit ist als "Pilotaudit" zu bezeichnen, da eine derartige Veranstaltung an anderen Schulen bisher noch nicht stattgefunden hatte.

2006

In diesem Schuljahr wurde der 3. Bericht nach dem TQM-Modell verfasst und es wurden wieder Stärken und Verbesserungspotentiale festgestellt.

2007/2008/2009

Das Schulprogramm ist nunmehr durch folgende Aktivitäten umgesetzt:

  • Qualitätsmanagement nach EFQM – TQM,
  • Leitbild mit dokumentierter Umsetzung,
  • Schulinterne Bewertung der Berichte durch schuleigene Assessoren,
  • Prioritätenlisten bei Pädagogischen Tagen – Informations- und Wissensmanagement,
  • Feedbackkultur;

Jährliche Evaluierungen:

  • Organisationsklimainstrument,
  • Austrian Benchmarking Index,
  • Statistik Zubringerschulen,
  • Statistik Zufriedenheit 1. Klassen und Jahrgänge,
  • Statistik Absolventen;

Mittlere Managementebene:

  • Exemplarisch an den Tätigkeiten und Evaluationen der Fachgruppenleiterin für Englisch dargestellt;
  • Die regelmäßig stattfindenden und dokumentierten Fachgruppensitzungen sind ein wesentliche Beitrag der Lehrer zur Schulentwicklung;

2009 - 2017/18

In diesem Zeitraum haben sich nicht nur umfassende Veränderungen für die Schule ergeben, es ist auch gelungen, bereits Bestehendes fortzuführen und zu erweitern.

So kam es zur erfolgreichen Fortführung und Etablierung der

  • "Gesunden Schule" (für Schüler_innen und Lehrer_innen)
  • Mediation und Peermediation und
  • Einführung des Peerlearnings.

Des Weiteren können wir auf eine gelungene Übersiedlung zurückblicken, die nicht nur die Hardware (u.a. Einrichtung und Unterrichtsmaterial), sondern auch unsere Software (Projekte wie die oben angeführten) betreffen. Es ist uns auch gelungen Neuerungen durchzusetzen. So gibt es am jetzigen Standort in jedem Stockwerk Trinkwasserbrunnen und im EG einen sogenannten "Chillbereich" für Schüler_innen.

 

Obwohl der aktuelle Schulstandort aufgrund der fehlenden Sportinfrastruktur eine große Herausforderung für die Durchführung des Sportunterrichtes darstellt, ist es dem BUSM/BUSK-Team gelungen, das bundesweite Qualitätsziel "Bewegung und Sport" dennoch zu verfolgen, indem wir an Events teilgenommen haben, die außerhalb der Schule stattfanden.

Verhaltensvereinbarungen der Schulpartner des ibc

Für unsere Schule gilt, dass alle Schulpartner mit ihrem Verhalten zur Erhaltung und Verbesserung eines guten Schul- und Lernklimas beitragen. Die Verhaltensvereinbarungen wurden im Schuljahr 11/12 unter Mitwirkung aller Schulpartner entwickelt (siehe Schulklima Plus).
Im folgenden werden die aktuellen Verhaltensvereinbarungen angeführt.

Als Schülerin/Schüler des ibc verpflichte ich mich dazu ...

  1. Bei der Handynutzung im Unterricht folgende Richtlinien einzuhalten: 
    Handy ist während des Unterrichts 
    - lautlos / abgedreht, 
    - in der Schultasche/Federpennal,
    - kein Uhren-/Taschenrechnerersatz; 
    NUR BEI AUSDRÜCKLICHER AUFFORDERUNG: HILFSMITTEL IM UNTERRICHT!
    Nutzung: bleibt offen – Lehrer/-in entscheidet, ob es im Unterricht „verwendet/eingesetzt“ wird und kommuniziert dies ausdrücklich!! 
    Diese Regelung beginnt beim Betreten des Klassenzimmers durch Lehrpersonen.
  2. Keine Form von Mobbing durchzuführen, zu unterstützen oder zu dulden. Sollte ich Mobbing unter Schülern/-innen bemerken, werde ich mich an eine Vertrauensperson wenden. (Klassensprecher/-in, Lehrer/-in, KV, Peer-Mediatoren, Schulärztin).
  3. Pünktlich und regelmäßig, wie im Schulunterrichtsgesetz festgehalten, am Unterricht teilzunehmen.
  4. Durch mein Auftreten (Kleidung, Umgangsformen) dem Leitbild und Image der Schule zu entsprechen.
  5. Zum Gelingen des Unterrichts (Pünktlichkeit, Anwesenheit, Arbeitsbereitschaft, Teamarbeit, Unterlagen, Erledigung der Arbeitsaufträge) beizutragen.
  6. Mich teamorientiert zu verhalten und als Teil der Schulgemeinschaft zu verstehen.

Als Lehrerin/Lehrer des ibc ...

  1. Arbeite ich teamorientiert und fördere die Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  2. Bereite ich den Unterricht sorgfältig vor, sodass er zielorientiert und methodisch vielfältig ist. Aktuelle (päd.) Entwicklungen und Themen werden berücksichtigt.
  3. Sehe ich die Vielfalt der Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler und unterstütze/fördere Vernetzungen zwischen den Unterrichtsfächern. Gleichzeitig erkenne ich die Gleichwertigkeit aller Fächer an.
  4. Bin ich mir meiner Vorbildfunktion bewusst und lebe diese (Handyvereinbarungen, Sauberkeit, Pünktlichkeit, Umgangsformen, Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein etc.).
  5. Bin ich aufmerksam und offen gegenüber Problemen unserer Schülerinnen und Schüler und helfe/unterstütze, soweit es in meinen Möglichkeiten liegt.
  6. Begegne ich allen Schulpartnern (S, L, Sekr., Eltern, Schulwarten…) respektvoll, höflich, fair, wertschätzend und wohlwollend.

Als Adminstrator/-innen des ibc ...

  1. Arbeiten wir nach gesetzlichen Vorgaben, pädagogischen Gesichtspunkten und vorhandenen Ressourcen professionell und freundlich. Dies betrifft Stundenpläne, Supplierpläne , Raumpläne, Prüfungsaufsichten und alle anderen administrativen Tätigkeiten.
  2. Geben wir alle für LehrerInnen und SchülerInnen relevante Informationen und Einteilungen an den dafür vorgesehenen Einrichtungen (z. B. Schaukasten, Lehrerzimmer, Plattform …) rechtzeitig bekannt.

Als Sekretärinnen und Schulwarte des ibc ...

  1. Arbeiten wir teamorientiert.
  2. Unterstützen wir alle Schulpartner entsprechend ihrer Funktion (KV, L, Administration, Schulleitung).
  3. Sind wir uns unserer Vorbildfunktion bewusst und leben diese (Sauberkeit, Pünktlichkeit, Umgangsformen).
  4. Sind wir aufmerksam und offen gegenüber Problemen und Anliegen unserer Schülerinnen und Schüler und helfen/unterstützen soweit es in unseren Möglichkeiten liegt.
  5. Begegnen wir allen Schulpartnern (S, L, Eltern, Schulwarten…) respektvoll, höflich, fair, wertschätzend und wohlwollend.

Als Schulleiter des ibc ...

Erster Preis "Schulqualität 2000" für das ibc

Die Industriellenvereinigung hat in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Instituten Wien und Steiermark und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen Förderpreis zum Thema „Schulqualität 2000“ vergeben. Es haben 130 Schulen und Bildungseinrichtungen aus ganz Österreich an diesem Wettbewerb teilgenommen und ihre Leistungen auf dem Gebiet der Verbesserung der Schulqualität dokumentiert.

Unserer Schule wurde von der Jury der ERSTE PREIS zuerkannt, vor allem für die Einführung und weiterführende Maßnahmen im Bereich des Qualitätsmanagements nach dem System EFQM. Im Rahmen eines festlichen Abendessens mit dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung Lorenz Fritz und Frau Bundesministerin Gehrer am 10.10.2000 in der Industriellenvereinigung wurde der Preis (Urkunde, Kunstwerk und ein Scheck über EURO 2000) von Mag. Monika Sagaster und Mag. Gerhard Lechner entgegengenommen.

 

Spirit of Nations

COOL: Cooperatives Offenes Lernen
Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen
HBSC-Partnerschule
ÖKOLOG
ÖBM
Erasmus

Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule,
BHAK und BHAS für Berufstätige Wien 12
Schulkennzahl: 912458

Hetzendorfer Straße 66 – 68
1120 Wien
ÖSTERREICH

Sekretariat der Schule

Tel.: (+43 1) 804 35 79
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Web: www.ibc.ac.at
  www.ibc-vienna.at

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